Aufbereitung der Druckluft

 

Warum muss die Druckluft aufbereitet werden?

Moderne Pruduktionstechniken erfordern Druckluft in den unterschiedlichsten Qualitäten, von nicht aufbereiteter Brauchluft bis zur absolut trocknen, ölfreien und sterilen Druckluft.

Verunreinigungen in der Umgebungsluft sind nicht mit bloßem Auge zu erkennen, aber sie beeinträchtigen die Funktion der Druckluftanlage und die Qualität der erzeugten Druckluft erheblich.


Verunreinigungen in 1 m³ Umgebungsluft:
- bis zu 180 Mio Schmutzpartikel
- 5 - 40 g/m³ Wasser (Luftfeuchtigkeit)
- 0,01 - 0,03 mg/m³ Öl (Aerosole)
- Spuren von Schwermetallen (Blei, Cadmium, Eisen)

Diese Umgebungsluft wird von Kompressoren angesaugt und bei einer Verdichtung mit 10 bar (= 11 bar absolut) erhöht sich die Partikelkonzentration um das 11-fache. Zu den dann ca. 2 Mrd. Partikeln gelangen dabei noch Abriebpartikel und Öl aus dem Kompressor.

Welche Aggregate benötigt man?
Je nach Anwendungsgebiet wird die Druckluft unterschiedlich aufbereitet mit
- Zyklonabscheider
- Vorfilter
- Kältertrockner
- Mikrofilter
- Membrantrockner
- Adsorptionstrockner
- Vorfilter
- Aktivkohlefilter
- Aktivkohleabsorber
- Sterilfilter

Für die Drucklufterzeugung in der Medizintechnik oder der Lebensmittelproduktion benötigt man z.B. alle der oben aufgeführten Komponenten, zum Sandstrahlen reichen im Normalfall ein Zyklonabscheider und ein Vorfilter.


Vorteile der Druckluftaufbereitung:
- Erhöhte Lebensdauer der Druckluft-Verbraucher
- Verbesserte Qualität der Produktion
- geringerer Wartungsaufwand
- keine Rostbildung in den Leitungen
- weniger Leckagen
- geringerer Energieverbrauch

Glehner Heide 3
41352 Korschenbroich

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dqs